Wichtiger Sicherheitshinweis: Warnung vor Betrugsversuchen im Namen der DWS
Uns ist aufgefallen, dass Betrüger im Internet und in sozialen Medien die Marke „DWS“ sowie Namen von DWS-Mitarbeitern missbrauchen. Dabei kommen gefälschte Webseiten, Facebook-Seiten, WhatsApp-Gruppen, sowie Apps zum Einsatz. Bitte beachten Sie, dass die DWS keine Facebook-Botschafterprofile oder WhatsApp-Chats betreibt.
Wenn Sie unerwartet Anrufe, Nachrichten oder E-Mails erhalten, die angeblich von der DWS stammen, seien Sie vorsichtig. Geben Sie keine persönlichen Daten preis und leisten Sie keine Zahlungen.
Verdächtige Aktivitäten können Sie an info@dws.com melden – idealerweise mit allen relevanten Dokumenten. Falls Sie den Verdacht haben, Opfer eines Betrugs geworden zu sein, wenden Sie sich bitte umgehend an die örtlichen Behörden und ergreifen Sie geeignete Schutzmaßnahmen.
07.11.2025
Seit über einem Jahrzehnt wächst der Nettogewinn des S&P 500 schneller als beim Stoxx Europe 600. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Gegenbewegungen.
Seit der Finanzkrise 2009 haben sich die globalen Aktienmärkte auseinanderentwickelt, nicht zuletzt wenn man Europa mit den USA vergleicht. Besonders beim aggregierten Nettogewinn zeigt sich eine deutliche Kluft: Der US-amerikanische S&P 500 und der europäische Stoxx 600 starteten mit ähnlichen Zahlen – etwas über 0,5 Billionen Dollar sowohl beim S&P 500 und beim Stoxx 600.[1]
Ein alter Hut? Nun, natürlich erklärt die Zusammensetzung der Indizes vieles: In den USA treiben Tech- und Kommunikationsriesen die Gewinne, die zehn größten Unternehmen stemmen inzwischen 32 Prozent des Gesamtgewinns – Konzentration auf Rekordniveau, verglichen mit 24% 2009. In Europa ist die Lage inzwischen anders: Waren die europäischen Gewinne 2009 noch ähnlich konzentriert wie jenseits des Atlantiks, so tragen die zehn größten europäischen Unternehmen nur noch 16 Prozent der Gesamtgewinne des Stoxx 600 bei. Das wirkt zunächst wie ein Nachteil, kann aber auch Resilienz bedeuten. Doch auch in klassischen Branchen wie Industrie und Finanzen bleibt der Abstand groß.
Unser Chart of the Week zeigt: Die Finanzbranche war lange Bremse, ist nun aber Treiber der Erholung. Sie stellt ein Drittel des Nettogewinns im Stoxx 600. Auch Industrie und Gesundheitswesen spielen größere Rollen als in den USA. Viele europäische Industriekonzerne, einst Aushängeschilder der Stärke, scheinen weiterhin mit strukturellen Problemen zu kämpfen. Europas breiter aufgestellte Sektorlandschaft liefert zwar stabileres Wachstum – aber eben auch weniger Glanz.
Bleibt die Frage: Hat Europa mit dem Stoxx 600 mehr zu bieten als bloße Diversifikation bei halbwegs vernünftiger Bewertung? Thomas Bucher, Global Equity Strategist bei DWS, meint: „US-Aktien sind klar überteuert. Aber gemessen am beeindruckenden zweistelligen EPS-Wachstum ist die Bewertung vielleicht noch nicht wirklich furchteinflößend.“ Gleichzeitig zeigen sich auf Unternehmensebene in Europa erste Lichtblicke. Gezielte Konjunkturimpulse – allen voran Deutschlands Infrastrukturprogramme – beginnen, Wirkung zu zeigen. Doch es ist noch früh. Und angesichts der jüngsten Stärke europäischer Aktienmärkte wird entscheidend sein, ob sich die Ertragsdynamik beibehalten lässt.
Industrie und Finanzen im transatlantischen Vergleich

Quellen: Bloomberg Finance L.P., DWS Investment GmbH; Stand: 04.11.2025
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