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08.12.2025
Die monatlichen Investment Traffic Lights bieten eine detaillierte Marktanalyse und unsere Sicht auf die Entwicklung der wichtigsten Anlageklassen
IN KÜRZE
Der November schien oberflächlich betrachtet ein ruhiger Monat gewesen zu sein, da sich die globalen Aktienmärkte weitgehend seitwärts bewegten und der S&P 500 nur um 0,2 Prozent stieg. Unter dieser Ruhe navigierten die Märkte jedoch durch eine Reihe von starken Schwankungen, die durch politische Unsicherheiten und geopolitische Entwicklungen ausgelöst wurden. Der Monat begann im Schatten des längsten Shutdowns der US-Regierung in der Geschichte, der am 12. November endete – aber weiterhin für fehlende Wirtschaftsdaten sorgt. Gleichzeitig änderten sich die Erwartungen hinsichtlich der Politik der US-Notenbank: Die hawkischen Signale zu Beginn des Monats lösten den stärksten Aktienmarktrückgang seit Frühjahr aus, doch dann kehrten dovishe Kommentare und schwächere Arbeitsmarktdaten den Trend um. Die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung im Dezember schwankte von 24 Prozent zur Monatsmitte auf über 80 Prozent zum Monatsende. Außerhalb der USA sorgten die Friedensgespräche über die Ukraine für Hoffnung auf Deeskalation, die wir jedoch nicht teilen; während der britische Haushalt und die Politik Japans unter Gouverneur Ueda und der neuen Premierministerin Sanae Takaichi daran erinnerten, dass Wachstum und Inflation global betrachtet nicht zwingend in nur eine Richtung gehen.
Anleger sollten Japan aber vor allem wegen des anhaltenden Anstiegs der Renditen langfristiger Staatsanleihen im Auge behalten: Die 10-Jahres-Rendite lag am Monatsende bei 1,8 Prozent und ist seitdem weiter auf fast 1,9[1]
Im November stand der Technologiesektor im Fokus, da wachsende Bedenken hinsichtlich einer möglichen KI-Blase zu erheblichen Schwankungen bei den führenden Technologiewerten des Marktes führten. Die sogenannten „Magnificent 7“[2]
Mit Blick auf unsere strategischen Prognosen für 2026 zeigt sich das globale makroökonomische Umfeld geprägt von moderatem, aber breit abgestütztem Wachstum, nachlassender Inflation und einem unterstützenden politischen Rahmen. Die Zentralbanken der wichtigsten Volkswirtschaften halten entweder ihre Zinsen stabil oder beginnen mit einer Lockerung, während die Fiskalpolitik – insbesondere in Europa – expansiver wird. Die US-Wirtschaft sollte sich als widerstandsfähig erweisen, Europa könnte von erhöhten Infrastrukturausgaben profitieren und Asien konzentriert sich weiterhin auf den technologischen Fortschritt. Insgesamt ist das makroökonomische Umfeld konstruktiv, mit möglicherweise weniger Gegenwind durch Zölle und geopolitische Spannungen.
Aus Sicht der Finanzmärkte ist dies eine recht positive Grundlage, da Bullenmärkte sich bisher außerhalb von Rezessionen sehr selten in Bärenmärkte gedreht haben. US-Aktien dürften dank anhaltender Investitionen in KI und robuster Gewinne weiterhin eine wichtige Triebkraft bleiben. Dem Thema KI sollte man sich angesichts seiner Innovationskraft ohnehin nicht an der Börse verschließen. Angesichts hoher Bewertungen und der Möglichkeit einer Sektorrotation ist jedoch Selektion und Diversifizierung wesentlich. Wir sehen attraktive Chancen in Europa, Japan und Asien, wo Strukturreformen und eine starke Nachfrage in Sektoren wie Halbleiter zusätzliche Unterstützung bieten könnten. Die Rentenmärkte profitieren von hohen laufenden Renditen und einer stabilen Geldpolitik, während Gold angesichts von Haushaltsdefiziten und Deglobalisierung eine strategische Absicherung bieten könnte.
Die Zentralbanken bleiben in den USA und Japan die dominierende Kraft an den Rentenmärkten. Die US-Notenbank hat ihre quantitative Straffung beendet und dürfte ihre zurückhaltende Haltung beibehalten, wobei im Laufe des Jahres 2026 drei Zinssenkungen erwartet werden. Dies führt in erster Linie zu niedrigeren Renditen am kurzen Ende der US-Zinskurve, während das lange Ende relativ stabil bleibt. In Europa hat die EZB weitere Zinssenkungen vorerst vertagt, die Renditen von Bundesanleihen dürften insbesondere am kurzen Ende stabil bleiben. Insgesamt bewegen sich die globalen Risikoprämien der Unternehmensanleihen nahe ihren Mehrjahrestiefs, sodass hier wenig Luft für Enttäuschungen bleibt. Wir rechnen mit einer leichten Ausweitung, sollte die technische Unterstützung (höhere Nachfrage als Angebot) nachlassen, wobei die Fundamentaldaten jedoch zunächst robust bleiben dürften.
Wir gehen davon aus, dass US-Staatsanleihen in einer Spanne von 3,75 Prozent bis 4,25 Prozent handeln werden, wobei unsere strategische 12-Monats-Prognose für die 10-jährige Rendite bis Dezember 2026 bei 4,15 Prozent liegt. Die Kurve dürfte sich zunächst abflachen, bevor sie sich später im Jahr 2026 wieder versteilern könnte, unterstützt durch ein geringeres Nettoangebot und eine zurückhaltende Fed, was zur Stabilisierung des Marktes beitragen dürfte. In Europa sollten die Renditen für Bundesanleihen in einem engen Band handeln, wobei unsere strategische Prognose für 10-jährige Bundesanleihen bei 2,70 Prozent liegt. Britische Staatsanleihen könnten eine steilere Kurve erhalten, da eine lockerere Geldpolitik das schwache Wachstum ausgleicht.
Quellen: Bloomberg Finance L.P., DWS Investment GmbH; Stand: 30.11.2025
Die Risikoprämien (Spreads) für Investment-Grade-Anleihen bleiben dank solider Fundamentaldaten nahe ihrem Zehnjahrestief, obwohl sich die technischen Faktoren insbesondere für das Segment in den USA abgeschwächt haben. Wir rechnen mit einer moderaten Ausweitung auf 85 Basispunkte bis Dezember 2026 für EUR/US-IG-Anleihen, was selektive Chancen eröffnen könnte. Unser Ausblick für Hochzinsanleihen bleibt konstruktiv, aber die Dispersion hat sich insbesondere in Europa deutlich erhöht. Angesichts der hohen Emissionen und der Dynamik in der späten Konjunkturphase ist eine disziplinierte Kreditauswahl erforderlich, um spezifische Risiken zu mindern.
Investment-Grade-Anleihen Spreads weiterhin nah am Rekordtief, während sich Hochzinsanleihen etwas ausweiten
Quellen: Bloomberg Finance L.P., DWS Investment GmbH; Stand: 30.11.2025
Schwellenländeranleihen könnten von starken makroökonomischen Fundamentaldaten und einer möglichen Lockerung der Geldpolitik durch die Fed profitieren. Die Spreads sind eng, allerdings ist angesichts der Normalisierung der Bewertungen mit einer leichten Ausweitung zu rechnen. Asien und Lateinamerika mögen wir besonders, auch wenn die Inflation hartnäckig hoch bleibt und globale Wachstumsrisiken bestehen. Liquidität und Währungsstabilität dürften wichtige Performancefaktoren sein.
Der US-Dollar dürfte sich stabilisieren, da die Ängste der Märkte in Bezug auf die USA nachgelassen haben. Wir gehen davon aus, dass der USD gegenüber dem Euro in den nächsten zwölf Monaten im Wesentlichen seitwärts tendieren sollte. Der japanische Yen könnte angesichts der makroökonomischen Erholung allmählich an Wert gewinnen. Wir prognostizieren für das nächste Jahr einen Kurs von 145 Yen pro Dollar. Das britische Pfund dürfte mit Gegenwind aufgrund finanzieller Unsicherheiten und politischer Risiken konfrontiert sein. Der chinesische Renminbi dürfte stabil bleiben und leicht aufwerten, unterstützt durch eine Politik, die eine stärkere Währung begünstigt. Da das globale Wachstum weiterhin überschaubar bleibt, wirkt eine breit angelegte Aufwertung der Währungen der Schwellenländer unwahrscheinlich, auch wenn diese in der Regel von einem Zinssenkungszyklus der Federal Reserve profitieren.
Die globalen Aktienmärkte dürften von einer Vielzahl regionaler Wachstumsfaktoren profitieren. In den USA wird der Ausblick durch dynamische Investitionen in Technologie und künstliche Intelligenz geprägt, die für eine starke Gewinnentwicklung sorgen und hohe Bewertungen stützen. Dies gilt jedoch nicht für alle KI-bezogenen Unternehmen und Sektoren. Die Differenzierung, die bereits 2025 sichtbar war, könnte sich verstärken, da Gewinner und Verlierer deutlicher hervortreten. In Europa wird trotz des im Vergleich zu den USA langsameren Tempos der digitalen Transformation ein stetiges, wenn auch moderateres Gewinnwachstum erwartet, unterstützt durch fiskalische Impulse und attraktive Bewertungen. Der deutsche Markt als industrielles Zentrum Europas dürfte von einer Erholung der globalen Nachfrage und gezielten fiskalischen Maßnahmen profitieren, wobei sich insbesondere in exportorientierten und industriellen Sektoren Chancen bieten.
In den Schwellenländern erwarten wir ein im globalen Vergleich überdurchschnittliches Gewinnwachstum, unterstützt durch eine robuste Binnennachfrage, die Digitalisierung und günstige demografische Entwicklungen, insbesondere in Asien. Das Wachstum in China schwächt sich ab, bleibt aber ein wichtiger Pfeiler für die Region. Japan profitiert unterdessen von laufenden Unternehmens- und Strukturreformen, einem günstigen Währungsumfeld und steigenden Ausschüttungen, wodurch sein Aktienmarkt für eine positive Entwicklung positioniert sein könnte.
Insgesamt wirken die Aussichten für globale Aktien trotz regional unterschiedlicher Wachstumsquellen und Bewertungsfaktoren konstruktiv, wobei jeder Markt aufgrund seiner lokalen Fundamentaldaten, Strukturreformen und sektoralen Stärken unterschiedliche Chancen bietet.
Der US-Aktienmarkt wird angetrieben durch erhebliche Investitionen in KI-Infrastruktur und starke Unternehmensgewinne. Für die Unternehmen im S&P 500 wird bis 2030 ein durchschnittliches jährliches Wachstum des Gewinns pro Aktie in Höhe von zehn Prozent erwartet, wobei der Technologiesektor die Entwicklung anführen könnte. Die Investitionen in KI-Rechenzentren werden voraussichtlich 2025 350 Milliarden US-Dollar und 2026 450 Milliarden US-Dollar erreichen, was die hohen Bewertungen stützt. Unsere Prognose für den S&P 500 liegt bei 7.500 Punkten bis Ende 2026, gestützt durch eine robuste Verbrauchernachfrage, solide Gewinnmargen und eine unterstützende Geldpolitik, wobei die Fed voraussichtlich die Zinsen auf 3,0–3,25 Prozent senken dürfte. Zu den Risiken zählen die Nachhaltigkeit der KI-getriebenen Investitionen, potenzieller Margendruck durch höhere Chipkosten und die Notwendigkeit weiterer Produktivitätssteigerungen.
Für europäische Aktien wird ein stetiges Gewinnwachstum erwartet, wobei das Ziel für den EuroStoxx 50 für Dezember 2026 bei 5.950 Punkten und das prognostizierte EPS-Wachstum bei 7 Prozent liegt. Die Region könnte von sich verbessernden makroökonomischen Bedingungen, fiskalischen Impulsen und einer allmählichen Normalisierung der Geldpolitik profitieren. Europa wird wahrscheinlich nicht mit der KI-getriebenen Dynamik der USA mithalten können, bietet jedoch attraktive Bewertungen und eine breitere Sektorbeteiligung. Für den Stoxx 600 erwarten wir nur noch ein kleines Plus, das ihn auf 600 Punkte hieven wird. Wir glauben, dass europäische Nebenwerte gute Chancen auf ein Comeback haben, da die Unsicherheiten hinsichtlich der Zölle nachlassen und sie überproportional von den fiskalischen Konjunkturmaßnahmen profitieren dürften. Zu den wichtigsten Risiken zählt eine langsamer als erwartete Umsetzung der fiskalischen Maßnahmen, aber die Aussichten bleiben konstruktiv, da Strukturreformen und Digitalisierungsinitiativen an Fahrt gewinnen.
Deutschland, die größte Volkswirtschaft Europas, steht vor einer moderaten Erholung, die durch fiskalische Impulse und eine Belebung der Industriekonjunktur gestützt wird. Der DAX wird für Dezember 2026 auf 26.100 Punkte prognostiziert – ein fast zweistelliges Plus (ohne Dividende) vom heutigen Stand. Der deutsche Markt ist zwar weniger stark von KI und Technologie abhängig als der US-Markt, dürfte aber von der Normalisierung der globalen Lieferketten und erhöhten Investitionen in Automatisierung und grüne Technologien profitieren. Das Gewinnwachstum dürfte solide ausfallen, wenn auch aufgrund der Konjunkturabhängigkeit und der Exportabhängigkeit etwas hinter den USA und Europa insgesamt zurückbleiben. Dennoch bieten deutsche Aktien Wertchancen, insbesondere in den Bereichen Industrie und Export, da sich die globale Nachfrage stabilisiert.
Die börsennotierten Firmen der Schwellenländer werden voraussichtlich das höchste Gewinn-Wachstum unter den wichtigsten Regionen erzielen, wobei der MSCI EM-Index bis Dezember 2026 voraussichtlich um 13 Prozent steigen und 1.480 Punkte erreichen könnte. Für Asien ohne Japan wird ebenfalls ein Gewinn-Wachstum von 13 Prozent prognostiziert, das durch eine starke Binnennachfrage, die Digitalisierung und günstige demografische Faktoren angetrieben wird. Das BIP-Wachstum Chinas dürfte sich zwar abschwächen, aber mit 4,5 Prozent im Jahr 2026 weiterhin robust bleiben und die Aktienperformance nicht nur in China stützen. Für Japan wird ein EPS-Wachstum von 7 Prozent prognostiziert, wobei der MSCI Japan Index auf 2.200 Punkte abzielt. Japanische Aktien profitieren von Unternehmensreformen, einem schwächeren Yen und steigenden Ausschüttungen, wodurch der Markt im Vergleich zu seinem historischen Trend weiterhin eine Outperformance erzielen könnte.
Quellen: Bloomberg Finance L.P., DWS Investment GmbH; Stand: 30.11.2025
Wir behalten einen konstruktiven Ausblick für Immobilien bei, da sich das Zinsumfeld günstig entwickelt. Börsennotierte Immobilien dürften von einem Rückstau bei neuen Angeboten, sich verbessernden Fundamentaldaten und einem positiven Zinsverlauf profitieren. Asien und Europa zeichnen sich durch im Vergleich zu privaten Märkten attraktive Bewertungen aus und bieten möglicherweise interessante Einstiegsmöglichkeiten. Nicht börsennotierte Immobilien dürften ebenfalls an Dynamik gewinnen, gestützt durch eine starke Nachfrage seitens der Nutzer und robuste Fundamentaldaten. Der Wohn- und Industriesektor scheint für ein robustes Wachstum bis 2026 positioniert, insbesondere in Europa und den USA. Risiken wie höher als erwartete Zinsen, Bewertungsdruck oder ein plötzlicher Anstieg des Angebots müssen jedoch genau beobachtet werden.
Infrastruktur bleibt ein wichtiger Pfeiler unserer Allokation in alternative Anlagen, gestützt durch die Möglichkeit, Inflationsdruck weitergeben zu können und die grundlegende Bedeutung vieler dieser Projekte für das Funktionieren einer Wirtschaft. Niedrigere Renditen senken die Kapitalkosten, während fiskalische Anreize in Europa und die steigende globale Nachfrage die Transaktionsaktivitäten weiterhin stützen. Nicht börsennotierte Infrastruktur kann besonders attraktive Chancen im mittelgroßen Segment bieten, wo Liquiditätsprobleme großer Fonds Preisvorteile schaffen könnten. Wir rechnen bis 2026 mit einem zweistelligen Renditepotenzial, obwohl sich verschlechternde Unternehmensbilanzen und Refinanzierungsrisiken für Gegenwind sorgen könnten.
Gold glänzt weiterhin als potenzielle Alternative angesichts steigender Haushaltsdefizite und wachsender Sorgen hinsichtlich westlicher Währungen. Es wird weiterhin viel in Anlagen investiert, die von einer weiteren Geldentwertung weniger betroffen wären (der sogenannte „De-Basement-Trade“), verstärkt durch Käufe der Zentralbanken und eine starke Nachfrage asiatischer Investoren. Wir haben unser langfristiges Kursziel angehoben und erwarten, dass Gold bis Dezember 2026 einen Preis von 4.500 USD pro Unze erreichen wird. Die Trends zur Deglobalisierung und Entdollarisierung sprechen ebenfalls für nicht-amerikanische Vermögenswerte, während niedrigere Zinsen die Attraktivität von Sachwerten insgesamt erhöhen dürften. Zu den wichtigsten Risiken zählen politische Kurswechsel und Volatilität der globalen Liquiditätsbedingungen, aber die strukturellen Argumente für Gold bleiben überzeugend.
Unsere Ölpreisprognose hat sich deutlich reduziert. Angesichts der Rückkehr der OPEC+ Lieferungen und der Aussetzung strategischer Käufe durch China dürften sich die Preise stabilisieren, bevor das Nachfragewachstum in der ersten Hälfte des Jahres 2026 wieder anzieht. Wir gehen davon aus, dass Brent bis Ende 2026 etwa 60 US-Dollar je Fass erreichen wird, unterstützt durch eine allmähliche Verknappung des globalen Angebots. Während Abwärtsrisiken durch ein schwächeres globales Wachstum entstehen, kann dennoch Aufwärtspotenzial bestehen bleiben, wenn strukturelle Käufer ihre Positionen stärken oder geopolitische Spannungen die Lieferketten stören.
Quellen: Bloomberg Finance L.P., DWS Investment GmbH; Stand: 30.11.2025
Die folgende Übersicht veranschaulicht unsere kurz- und langfristige Positionierung
| Rates | 1 bis 3 Monate | bis Dezember 2026 |
|---|---|---|
| US-Staatsanleihen (2 Jahre) | ||
| US-Staatsanleihen (10 Jahre) | ||
| US-Staatsanleihen (30 Jahre) | | |
| Deutsche Bundesanleihen (2 Jahre) | | |
| Deutsche Bundesanleihen (10 Jahre) | | |
| Deutsche Bundesanleihen (30 Jahre) | | |
| UK-Staatsanleihen (10 Jahre) | | |
| Japanische Staatsanleihen (2 Jahre) | | |
| Japanische Staatsanleihen (10 Jahre) | ||
| Spreads | 1 bis 3 Monate | bis Dezember 2026 |
| Italien (10 Jahre)[3] | ||
| US-Investment-Grade-Anleihen | ||
| US-HochzinsanleihenHigh Yield (HY) | ||
| EUR-Investment-Grade-Anleihen[3] | ||
| EUR-Hochzinsanleihen[3] | ||
| Asien-Unternehmensanleihen | ||
| Schwellenländer Staatsanleihen | ||
Besicherte und spezielle Bonds | 1 bis 3 Monate | bis Dezember 2026 |
| Covered bonds[6] | ||
| US-Hochzinsanleihen-Kommunalanleihen | ||
| US-Mortgage-Backed-Securities | ||
| Währungen | 1 bis 3 Monate | bis Dezember 2026 |
| EUR vs. USD | ||
| USD vs. JPY | ||
| EUR vs. JPY | ||
| EUR vs. GBP | ||
| GBP vs. USD | ||
| USD vs. CNY |
Taktische Sicht (1 bis 3 monate)
Die taktische Sicht basiert auf der Kursentwicklung der Anleihen.
Positiver Ausblick
Neutraler Ausblick
Negativer Ausblick
Strategische Sicht bis Dezember 2026
Bei Staatsanleihen basiert die strategische Sicht auf der Kursentwicklung der Anleihen.
Bei Unternehmensanleihen, besicherten und speziellen Bonds sowie Schwellenländer-Anleihen in US Dollar beziehen sich die Signale auf einen optionsadjustierten Spread zu US-Staatsanleihen. Bei in Euro denominierten Anleihen handelt es sich um den Spread zu Bundesanleihen. Die Entwicklung des Spread sowie die Zinsentwicklung bei Staatsanleihen beeinflussen den Anleihewert. Investoren, die rein von der Entwicklung des Spread profitieren wollen, müssen sich gegen das Zinsänderungsrisiko absichern.
Die Farben signalisieren das Ertragspotenzial für Long-Only-Investoren.
Positives Ertragspotenzial
Die Gewinnchancen, aber auch das Verlustrisiko sind eher begrenzt
Negatives Ertragspotenzial
Investmentampeln Dezember 2025
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