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Wichtiger Sicherheitshinweis: Warnung vor Betrugsversuchen im Namen der DWS

Uns ist aufgefallen, dass Betrüger im Internet und in sozialen Medien die Marke „DWS“ sowie Namen von DWS-Mitarbeitern missbrauchen. Dabei kommen gefälschte Webseiten, Facebook-Seiten, WhatsApp-Gruppen, sowie Apps zum Einsatz. Bitte beachten Sie, dass die DWS keine Facebook-Botschafterprofile oder WhatsApp-Chats betreibt.
Wenn Sie unerwartet Anrufe, Nachrichten oder E-Mails erhalten, die angeblich von der DWS stammen, seien Sie vorsichtig. Geben Sie keine persönlichen Daten preis und leisten Sie keine Zahlungen.
Verdächtige Aktivitäten können Sie an info@dws.com melden – idealerweise mit allen relevanten Dokumenten. Falls Sie den Verdacht haben, Opfer eines Betrugs geworden zu sein, wenden Sie sich bitte umgehend an die örtlichen Behörden und ergreifen Sie geeignete Schutzmaßnahmen.

Q4 2025: Nach Re­kord­jahr, DWS über­trifft mit­tel­fri­sti­ge stra­te­gi­sche Zie­le und er­höht Aus­blick bis 2028

29.01.2026

  • Mit einem weiteren starken Ergebnis im vierten Quartal und im Gesamtjahr hat die DWS die ambitionierten Finanzziele ihrer mittelfristigen Strategie für das Jahr 2025 übererfüllt. Das Ergebnis je Aktie von EUR 4,64 sowie die Aufwand-Ertrag-Relation von 58,0 % sind deutlich besser als die ursprünglichen Ziele.

  • Die DWS hat bei den Erträgen, dem Vorsteuergewinn, dem Konzernergebnis, den Nettomittelzuflüssen und dem verwalteten Vermögen Rekordniveaus erreicht und konnte zugleich die Kosten im Vergleich zum Vorjahr stabil halten.

  • Auf dieser Basis hat sich die DWS neue, noch ambitioniertere Finanzziele bis 2028 gesetzt

  • Nettomittelzuflüsse beim langfristig verwalteten Vermögen (ohne Cash-Produkte und Advisory Services) 2025 auf EUR 33,7 Mrd. gestiegen. Ursächlich für das starke Langfrist-Nettomittelaufkommen waren Zuflüsse in den Bereich Passive einschließlich Xtrackers, unterstützt durch Zuflüsse in Active SQI, Alternatives and Active Fixed Income. Einschließlich Cash-Produkte und Advisory Services verdoppelte sich das Nettomittelaufkommen im Vergleich zu 2024 auf EUR 51,0 Mrd. – ein neuer Höchststand für die DWS. Zudem konnte das Unternehmen in Q4 eine Rückkehr zu Nettomittelzuflüssen in Active Equity verzeichnen.

  • Erträge im GJ 2025 auf neuen Rekordwert von EUR 3.155 Mio. gestiegen (GJ 2024: EUR 2.765 Mio.), 14 % höher; in Q4 im Vergleich zu Q3 20 % gestiegen auf EUR 902 Mio. (Q3: EUR 754 Mio.).

  • Vorsteuergewinn 2025 um 39 % gestiegen auf den neuen Rekordwert von EUR 1.324 Mio. (GJ 2024: EUR 951 Mio.); EUR 416 Mio. in Q4 2025 (Q3: EUR 319 Mio.), 31 % höher als im Vorquartal; Konzernergebnis 2025 um 43 % auf EUR 927 Mio. gestiegen (GJ 2024: EUR 649 Mio.).

  • Ergebnis je Aktie (EPS) im GJ 2025 gestiegen auf EUR 4,64 – deutlich über dem Ziel von EUR 4,50

  • Kosten im GJ 2025 nahezu unverändert bei EUR 1.831 Mio. (GJ 2024: EUR 1.814 Mio.), weniger als 1 % höher als im Vorjahr; EUR 486 Mio. in Q4 2025 (Q3: EUR 435 Mio.), 12 % höher als in Q3

  • Aufwand-Ertrag-Relation (CIR) 2025 auf 58,0 % verbessert (GJ 2024: 65,6 %); der von der DWS für 2025 erwartete Wert von unter 61,5 % wurde damit übertroffen

  • Insgesamt verwaltetes Vermögen 2025 um EUR 73 Mrd. auf ein neues Rekordniveau von EUR 1.085 Mrd. gestiegen (Q3 2025: EUR 1.054 Mrd.; Q4 2024: EUR 1.012 Mrd.); Langfristig verwaltetes Vermögen (Long-term Assets under Management) bei EUR 963 Mrd., im Jahresvergleich um EUR 62 Mrd. gestiegen

  • Geschäftsführung schlägt höhere ordentliche Dividende von EUR 3,00 pro Aktie für das Geschäftsjahr 2025 vor

Her­un­ter­la­den

Wei­te­re In­for­ma­tio­nen er­hal­ten Sie bei

Media Relations/ Investor Relations

„2025 markiert den Endpunkt unseres strategischen Drei-Jahres-Plans. Wir haben geliefert, was wir versprochen haben: starkes organisches Wachstum, ein deutlich gesteigertes Ergebnis je Aktie und einen der stärksten Shareholder Value in unserer Branche. Dank der klaren Dynamik in allen Geschäftsbereichen sind wir überzeugt, unsere neuen mittelfristigen Finanzziele erhöhen zu können.“

Stefan Hoops, CEO

„2025 hat die DWS ein sehr hohes Ertragswachstum von 14 Prozent erzielt und dabei den Aufwand durch diszipliniertes Kostenmanagement stabil gehalten. Wir optimieren und transformieren unsere Aufstellung weiterhin, um die Skalierbarkeit zu erhöhen und in den kommenden Jahren weitere Effizienzgewinne zu realisieren.“

Markus Kobler, CFO

Geschäftsentwicklung im Überblick

Mit einem weiteren starken Ergebnis im vierten Quartal hat die DWS die ehrgeizigen Finanzziele für 2025 erreicht, die sie in ihrer auf ihrem Kapitalmarkttag 2022 verkündeten mittelfristigen Strategie („Reduce. Value. Growth. Build“) formuliert hatte. Das erzielte Ergebnis je Aktie in Höhe von EUR 4,64 liegt deutlich über den ursprünglich angepeilten EUR 4,50. Zudem erreichten die Erträge sowie der Vorsteuergewinn, das Konzernergebnis, das Nettomittelaufkommen und das verwaltete Vermögen der DWS im Jahr 2025 jeweils Rekordstände, während die Kosten im Vergleich zum Vorjahr stabil gehalten werden konnten.

Entwicklung des verwalteten Vermögens

Aufgrund von Zuflüssen in den Bereich Passive einschließlich Xtrackers und unterstützt durch Active SQI,[1] Alternatives und Active Fixed Income verbuchte die DWS im Jahr 2025 ein starkes Langfrist-Nettomittelaufkommen (ohne Cash-Produkte und Advisory Services) in Höhe von EUR 33,7 Milliarden. In einem anhaltend schwierigen Marktumfeld für das Mittelaufkommen in Active Equity gelang dem Unternehmen im vierten Quartal ein Umschwung und die Rückkehr zu Nettomittelzuflüssen in dieser Asset-Klasse. Einschließlich Cash-Produkte und Advisory Services verdoppelte sich das Nettomittelaufkommen im Vergleich zu 2024 auf insgesamt EUR 51,0 Mrd. – ein neuer Höchststand für die DWS. Das langfristig verwaltete Vermögen (Long-term Assets under Management) erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um EUR 62 Milliarden auf EUR 963 Milliarden. Grund waren die Nettomittelzuflüsse sowie die günstigen Marktentwicklungen im Jahr 2025. Aufgrund derselben Faktoren stieg das insgesamt verwaltete Vermögen im Jahresvergleich um EUR 73 Milliarden auf das neue Rekordniveau von EUR 1.085 Milliarden.

Finanzergebnis

Angesichts des sehr starken Finanzergebnisses für 2025 wird das Unternehmen vorschlagen, die ordentliche Dividende erneut anzuheben, und zwar auf EUR 3,00 pro Aktie. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies einen Anstieg von 36 Prozent. Die Erträge legten im Jahresvergleich um 14 Prozent zu. Ursächlich waren gestiegene Performance- und Transaktionsgebühren, höhere Managementgebühren als Folge gestiegener durchschnittlicher AuM sowie sonstige im Vergleich zum Vorjahr gestiegene Erträge. Die Kostenbasis war im Jahresvergleich stabil. Die Aufwand-Ertrag-Relation verbesserte sich 2025 auf 58,0 Prozent und erreichte damit komfortabel den von der DWS für 2025 erwarteten Wert von unter 61,5 %. Der Vorsteuergewinn erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 39 Prozent, während das Konzernergebnis 2025 um 43 Prozent höher ausfiel. Die Geschäftsführung der DWS wird für das Geschäftsjahr 2025 eine attraktive, wettbewerbsfähige und erneut gestiegene Dividende von EUR 3,00 vorschlagen. Dieser Wert steht mit der von der DWS angepeilten Ausschüttungsquote in Einklang.

Geschäftsentwicklung im Detail

Die Erträge erhöhten sich 2025 um 14 Prozent auf ein neues Rekordniveau von EUR 3.155 Millionen (GJ 2024: EUR 2.765 Millionen). Grund waren gestiegene Performance- und Transaktionsgebühren – insbesondere getrieben durch höhere Performancegebühren im Bereich Alternatives –, eine Zunahme bei den Managementgebühren aufgrund eines höheren durchschnittlichen verwalteten Vermögens sowie ein Anstieg bei den sonstigen Erträgen im Vergleich zum Vorjahr. Im vierten Quartal 2025 stiegen die Erträge um 20 Prozent auf EUR 902 Millionen (Q3 2025: EUR 754 Millionen).

Der Vorsteuergewinn stieg 2025 um 39 Prozent auf EUR 1.324 Millionen (GJ 2024: EUR 951 Millionen). Im vierten Quartal 2025 legte der Vorsteuergewinn im Vergleich zum Vorquartal um 31 Prozent auf EUR 416 Millionen zu (Q3 2025: EUR 319 Millionen). Nach Steuern wies die DWS für das Geschäftsjahr 2025 ein um 43 Prozent höheres den Aktionären der DWS zurechenbares Konzernergebnis in Höhe von EUR 927 Millionen aus (GJ 2024: EUR 649 Millionen; Q4 2025: EUR 295 Millionen; Q3 2025: EUR 219 Millionen). Die Geschäftsführung der DWS wird für das Geschäftsjahr 2025 eine erneut gestiegene ordentliche Dividende von EUR 3,00 pro Aktie vorschlagen (GJ 2024: EUR 2,20). Die Aktionäre der DWS erhalten dadurch im siebten Jahr in Folge eine höhere ordentliche Dividende, nach deren Auszahlung insgesamt EUR 4 Milliarden seit dem Börsengang an die Anteilseigner zurückgeflossen sein werden.

Das langfristig verwaltete Vermögen (LT AuM) legte im vierten Quartal 2025 weiter um EUR 27 Milliarden auf EUR 963 Milliarden zu (Q3 2025: EUR 935 Milliarden). Treiber hierfür waren hauptsächlich günstige Marktentwicklungen und Nettomittelzuflüsse. Der über das Jahr erfolgte Anstieg von EUR 62 Milliarden gegenüber den LT AuM von EUR 900 Milliarden Ende 2024 geht auf günstige Marktentwicklungen und Nettomittelzuflüsse zurück, während sich die Wechselkursbewegungen 2025 negativ auswirkten.

Das gesamte verwaltete Vermögen (AuM) erhöhte sich im vierten Quartal 2025 weiter um EUR 30 Milliarden auf einen neuen Rekordstand von EUR 1.085 Milliarden (Q3 2025: EUR 1.054 Milliarden). Im Vergleich zu den AuM von EUR 1.012 Milliarden Ende 2024 stieg das gesamte verwaltete Vermögen um EUR 73 Milliarden an. Die Treiber für diese Entwicklungen im vierten Quartal und im Gesamtjahr waren dieselben wie für die LT AuM.

Die Langfrist-Nettomittelzuflüsse stiegen 2025 auf EUR 33,7 Milliarden (GJ 2024: EUR 32,9 Milliarden). Einschließlich der Mittelflüsse in Cash-Produkte und Advisory Services verdoppelte sich das Nettomittelaufkommen insgesamt auf EUR 51,0 Milliarden, verglichen mit EUR 25,7 Milliarden im Jahr 2024. Treiber waren 2025 die Mittelflüsse in den Bereich Passive einschließlich Xtrackers sowie in Cash-Produkte. Gestützt wurde die Entwicklung durch Active SQI, Alternatives und Active Fixed Income. Im vierten Quartal verzeichnete die DWS ein Langfrist-Nettomittelaufkommen von EUR 8,0 Milliarden (mit Cash-Produkten und Advisory Services EUR 10,5 Milliarden).

Der Bereich Active Asset Management verzeichnete im vierten Quartal Nettomittelzuflüsse von EUR 1,1 Milliarden (Q3 2025: minus EUR 0,3 Milliarden). Grund waren hauptsächlich Nettomittelzuflüsse in Active SQI (EUR 0,9 Milliarden) unterstützt durch Active Equity (EUR 0,2 Milliarden) und Active Fixed Income (EUR 0,2 Milliarden), während Multi Asset Nettoabflüsse verzeichnete (minus EUR 0,1 Milliarden). Die DWS sieht in der Rückkehr zu Nettomittelzuflüssen in Active Equity eine Trendwende, nachdem es in dieser Anlageklasse über zehn Quartale zu Mittelabflüssen gekommen war. Im Gesamtjahr 2025 verringerte der Bereich Active Asset Management seine Nettomittelabflüsse auf minus EUR 1,1 Milliarden (GJ 2024: minus EUR 5,7 Milliarden). Active SQI (EUR 4,0 Milliarden) und Active Fixed Income (EUR 0,2 Milliarden) generierten Nettomittelzuflüsse, die von Nettoabflüssen aus Active Equity (minus EUR 3,4 Milliarden) und Multi Asset (minus EUR 1,8 Milliarden) mehr als aufgehoben wurden.

Der Bereich Passive Asset Management verzeichnete ein Nettomittelaufkommen von EUR 6,6 Milliarden (Q3 2025: EUR 10,3 Milliarden). Verantwortlich hierfür waren börsengehandelte Xtrackers-Produkte (börsengehandelte Fonds (ETF) und Rohstoffe (ETC)), unterstützt durch institutionelle Mandate. Insgesamt verbuchte Passive Asset Management im Jahr 2025 starke Nettomittelzuflüsse in einer Höhe von EUR 32,6 Milliarden (GJ 2024: EUR 41,8 Milliarden).

Der Bereich Alternatives generierte im vierten Quartal Nettomittelzuflüsse von EUR 0,3 Milliarden (Q3 2025: EUR 0,3 Milliarden). Dies war getrieben durch Infrastrukturprodukte und Liquid Real Assets, während Immobilienfonds weiterhin Nettomittelabflüsse verzeichneten. Insgesamt generierte der Bereich Alternatives im Jahr 2025 ein Nettomittelaufkommen von EUR 2,2 Milliarden (GJ 2024: minus EUR 3,2 Milliarden). Dabei machten die Nettomittelzuflüsse in Infrastrukturprodukte (EUR 5,0 Milliarden) und Liquid Real Assets (EUR 0,8 Milliarden) die Nettoabflüsse aus Immobilienfonds (minus EUR 4,0 Milliarden) mehr als wett.

Cash-Produkte generierten im vierten Quartal Nettomittelzuflüsse von EUR 4,8 Milliarden (Q3 2025: EUR 0,3 Milliarden). Im Gesamtjahr 2025 verzeichneten diese Produkte Nettomittelzuflüsse von insgesamt EUR 20,1 Milliarden (GJ 2024: EUR 2,1 Milliarden).

Advisory Services verzeichneten im vierten Quartal Mittelabflüsse von minus EUR 2,3 Milliarden (Q3 2025: EUR 1,5 Milliarden). Im Gesamtjahr 2025 verbuchten Advisory Services ein Mittelaufkommen von minus EUR 2,8 Milliarden (GJ 2024: minus EUR 9,3 Milliarden).

Die Kosten blieben im Geschäftsjahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr nahezu stabil und lagen bei EUR 1.831 Millionen (GJ 2024: EUR 1.814 Millionen). Trotz höherem Aufwand mit Wachstumsbezug wie volumengetriebene Dienstleistungskosten fiel der Sach- und sonstige Aufwand insgesamt niedriger aus und konnte den höheren Personalaufwand, der unter anderem mit dem höheren Aktienkurs zusammenhing, nahezu ausgleichen. Im vierten Quartal 2025 erhöhten sich die Kosten im Vergleich zum Vorquartal um 12 Prozent auf EUR 486 Millionen (Q3 2025: EUR 435 Millionen). Dies war auf den gestiegenen Personalaufwand zurückzuführen, in dem sich höhere leistungsbezogene Vergütungen widerspiegelten. Eine weitere Ursache war ein gestiegener Sach- und sonstiger Aufwand, hauptsächlich aufgrund außerordentlicher Anpassungen zum Jahresende.

Die Aufwand-Ertrag-Relation (CIR) verbesserte sich im Geschäftsjahr 2025 aufgrund höherer Erträge um 7,6 Prozentpunkte auf 58,0 Prozent (GJ 2024: 65,6 Prozent). Der von der DWS für 2025 erwartete Wert von unter 61,5 Prozent wurde damit mühelos erfüllt. Im vierten Quartal 2025 sank die CIR im Vergleich zum Vorquartal um 3,8 Prozentpunkte auf 53,9 Prozent (Q3 2025: 57,7 Prozent).

Weitere Quartals-Highlights

Im vierten Quartal haben die DWS und Nippon Life India Asset Management mitgeteilt, dass sie eine strategische Zusammenarbeit in den Bereichen Alternatives, Passive und globaler Vertrieb anstreben. Im Rahmen der Absichtserklärung (Memorandum of Understanding) plant die DWS, in Nippon Life India AIF Management (NIAIF) zu investieren. Damit soll das Alternatives-Geschäft von Nippon Indien weiter ausgebaut werden. NIAIF gehört zu den führenden indischen Vermögensverwaltern in verschiedenen Kategorien indischer Alternative Investment Funds (AIF).

Im Dezember stärkte die DWS ihre Präsenz im Nahen Osten mit der Eröffnung eines Büros im International Financial Centre von Abu Dhabi (ADGM). Der Nahe Osten ist für die DWS ein strategischer Wachstumsbereich, in dem sie ihre angestrebte Position als Tor nach Europa („Gateway to Europe“) nutzen möchte, um Kunden, Märkte und Chancen über Grenzen hinweg miteinander zu verbinden. Die Eröffnung der Niederlassung ist für die DWS ein wichtiger Schritt, um in dieser Region umfassende Investment-Lösungen anbieten zu können.

Des Weiteren haben die DWS und die Deutsche Bank eine Absichtserklärung für eine langfristige Zusammenarbeit mit dem privaten Family-Office Al Mirqab Capital aus Doha für ein „German Opportunities“-Mandat unterzeichnet. Das Mandat, das zunächst eine Zielgröße von EUR 1 Milliarde anstrebt, soll sich auf Investitionen konzentrieren, mit denen die Transformation der deutschen und gesamteuropäischen Wirtschaft in einer Vielzahl von Branchen unterstützt wird. Die DWS wird dabei als Investment Manager fungieren.

Die Deutsche Börse Group und AllUnity, das Joint Venture zwischen DWS, Flow Traders und Galaxy, haben ebenfalls eine Absichtserklärung unterzeichnet. Die Zusammenarbeit zielt darauf ab, das regulierte, Euro-basierte Stablecoin-Angebot von AllUnity in die Infrastruktur der Deutsche Börse Group zu integrieren und Stablecoins in Europa damit weiter zu etablieren.

Ausblick

Die DWS hat sich neue, nochmals ambitioniertere mittelfristige Finanzziele bis zum Jahr 2028 gesetzt:Das Unternehmen strebt nun an, ein EPS‑Wachstum von jährlich 10 bis 15 Prozent sowie bis 2027 eine Aufwand‑Ertrag‑Relation von unter 55 Prozent zu erreichen. Zudem erwartet die DWS, dass Performance‑ und Transaktionsgebühren künftig jährlich 4 bis 8 Prozent der Nettoerträge ausmachen werden, und rechnet mit kumulierten Langfrist-Nettomittelzuflüssen von mehr als EUR 160 Milliarden im Zeitraum 2026 bis 2028. Die Ausschüttungsquote für die ordentliche Dividende soll bei etwa 65 Prozent bleiben. Die Geschäftsführung der DWS Group ist außerdem entschlossen, die Verwendung eines substanziellen Teils des Überschusskapitals von derzeit EUR 1 Milliarde für die Ausschüttung einer Sonderdividende im Jahr 2027 vorzuschlagen, vorbehaltlich der Kapitalbindung für organische und anorganische Wachstumsmöglichkeiten.

Webcast/Call

Stefan Hoops, Chief Executive Officer, und Markus Kobler, Chief Financial Officer, werden die Ergebnisse in einem Investoren- und Analysten-Call am 29. Januar 2026, um 10 Uhr deutscher Zeit im Detail erläutern. Der Call wird auf Englisch abgehalten und kann sowohl live als auch im Anschluss als Aufnahme hier abgerufen werden: https://group.dws.com/de/ir/berichte-und-events/finanzberichte/. Weitergehende Informationen werden unter https://group.dws.com/de/ir/ veröffentlicht.