Wichtiger Sicherheitshinweis: Warnung vor Betrugsversuchen im Namen der DWS
Uns ist aufgefallen, dass Betrüger im Internet und in sozialen Medien die Marke „DWS“ sowie Namen von DWS-Mitarbeitern missbrauchen. Dabei kommen gefälschte Webseiten, Facebook-Seiten, WhatsApp-Gruppen, sowie Apps zum Einsatz. Bitte beachten Sie, dass die DWS keine Facebook-Botschafterprofile oder WhatsApp-Chats betreibt.
Wenn Sie unerwartet Anrufe, Nachrichten oder E-Mails erhalten, die angeblich von der DWS stammen, seien Sie vorsichtig. Geben Sie keine persönlichen Daten preis und leisten Sie keine Zahlungen.
Verdächtige Aktivitäten können Sie an info@dws.com melden – idealerweise mit allen relevanten Dokumenten. Falls Sie den Verdacht haben, Opfer eines Betrugs geworden zu sein, wenden Sie sich bitte umgehend an die örtlichen Behörden und ergreifen Sie geeignete Schutzmaßnahmen.
10.01.2025
Da die Konsenserwartungen für das Wirtschaftswachstum in der Eurozone bereits sehr gedämpft sind, scheint das Schreckpotential weiterer schlechter Nachrichten begrenzt.
„Das Unerwartete zu erwarten, zeugt von einem durch und durch modernen Intellekt“, bemerkt Mrs. Cheveley in Oscar Wildes „Ein idealer Gatte“. Zum Jahreswechsel lohnt es sich sicher, daran zu erinnern, wie weit die tatsächliche Wirtschaftsleistung gelegentlich den Konsenserwartungen professioneller Prognostiker widersprechen kann.
Unser „Chart of the Week“ zeigt, welche Wachstumsraten in den USA und der Eurozone der Konsens zu verschiedenen Zeitpunkten in den letzten zwei Jahren für 2024 und 2025 prognostiziert hatte. Während der Hälfte des Jahres 2023 waren die meisten davon ausgegangen, dass die USA irgendwann in eine Rezession geraten würden. Stattdessen zog die Wirtschaft 2024 den Skeptikern davon, und die Wachstumserwartungen für 2025 erhielten nach den US-Präsidentschaftswahlen im November weiteren Auftrieb.
Für die Eurozone gilt das Gegenteil, obwohl die Durchschnittswerte dort ebenso viel verbergen wie sie offenbaren. Nach vielen Maßstäben, einschließlich des Wachstums, war Spanien 2024 einer der ökonomischen Spitzenreiter der entwickelten Welt. Mehrere kleinere Volkswirtschaften des Alten Kontinents sowohl innerhalb (wie Griechenland, Litauen und Irland) als auch außerhalb der Eurozone (Dänemark und Norwegen) wuchsen 2024 ebenfalls gut, sogar nach US-Standards.
Quellen: Bloomberg Finance L.P., DWS Investment GmbH; Stand: 07.01.2025
Zumindest bisher schien das Gefühl der europäischen Wirtschaftsmisere 2024 weitgehend ein deutschsprachiges Phänomen zu sein, wobei Österreich und Deutschland besonders betroffen waren. Die turbulenten politischen Verhältnisse in beiden Ländern sowie in Frankreich, haben die Stimmung gedämpft. Die gute Nachricht, wenn man sie denn so nennen kann, ist indes, dass es zunehmend schwierig wäre, die Prognostiker negativ zu überraschen. Da die Konsenserwartungen für das Wirtschaftswachstum in der Eurozone bereits sehr gedämpft sind, scheint das Schreckpotential weiterer schlechter Nachrichten begrenzt – zumindest diesseits des großen Teichs.