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Wichtiger Sicherheitshinweis: Warnung vor Betrugsversuchen im Namen der DWS

Uns ist aufgefallen, dass Betrüger im Internet und in sozialen Medien die Marke „DWS“ sowie Namen von DWS-Mitarbeitern missbrauchen. Dabei kommen gefälschte Webseiten, Facebook-Seiten, WhatsApp-Gruppen, sowie Apps zum Einsatz. Bitte beachten Sie, dass die DWS keine Facebook-Botschafterprofile oder WhatsApp-Chats betreibt.
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10 The­mes - #8: US-Dol­lar un­ter Druck – aber nicht am En­de

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Währungen

10.11.2025

Greenback als Spielball zwischen taktischen Umschichtungen und struktureller Verankerung

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Der US-Dollar hat seit Jahresbeginn - gemessen am breiten  – rund 7 % an Wert verloren, was Spekulationen über eine mögliche „Entdollarisierung“ ausgelöst hat.[1] Doch diese Sorge erscheint übertrieben. Trotz der jüngsten Schwäche bleibt der das Rückgrat des globalen Finanzsystems. Laut ist er nach wie vor auf einer Seite von fast 90 % aller Devisentransaktionen präsent,[2] und sein Anteil an den weltweiten liegt stabil bei etwa 57 %, wie der untersucht hat.[3] Trotzdem scheinen die jüngsten Marktbewegungen eine Anpassung an veränderte Rahmenbedingungen widerzuspiegeln.

Die ausgeprägte Dollar-Schwäche im Frühjahr 2025 war weniger Ausdruck struktureller Kapitalflucht als Folge technischer Faktoren. So spielten laut Währungsabsicherungen nicht-US-amerikanischer Investoren eine zentrale Rolle.[4]  Diese reduzierten ihre Risiken über und , ohne US-Assets in großem Stil abzustoßen. Dollar, und amerikanische Aktien fielen zeitweise gemeinsam – ohne systemische Abflüsse. Das unterstreicht den zyklischen Charakter der Schwäche, die nicht einen fundamentalen Vertrauensverlust begründet war.

Bemerkenswert ist jedoch, dass sich der Dollar nach seiner Schwächephase in der ersten Jahreshälfte nicht nachhaltig erholt hat. Statt einer klaren Gegenbewegung sehen wir seither mehr oder weniger eine Seitwärtsentwicklung – ein mögliches Zeichen dafür, dass die Marktteilnehmer weiterhin auf geldpolitische Klarheit und fiskalische Disziplin warten.

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Dollar noch immer deutlich über seinem langfristigen Durchschnitt  

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Quellen: Bloomberg Finance L.P., DWS Investment GmbH; Stand: 03.11.2025    

Alle Meinungsäußerungen geben die aktuelle Einschätzung von DWS Investment GmbH wieder, die sich ohne vorherige Ankündigung ändern kann. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Wertentwicklungen. Prognosen basieren auf Annahmen, Schätzungen, Ansichten und hypothetischen Modellen oder Analysen, die sich als nicht zutreffend oder nicht korrekt herausstellen können. Alternative Anlagen sind mit diversen Risiken behaftet, nicht unbedingt für jeden Anleger geeignet und für jedes Portfolio verfügbar.

Gleichzeitig scheint es, als ob die Marktteilnehmer den Dollar nicht pauschal infrage stellen, sondern differenziert reagieren. Die Erwartung einer moderateren US-Zinspolitik hat taktische Umschichtungen ausgelöst – nicht zuletzt zugunsten von Assets mit begrenztem politischem Einfluss, wie Gold und . Diese Dynamik könnte weniger Ausdruck eines Paradigmenwechsels sein als vielmehr kurzfristiger Unsicherheit. Die Glaubwürdigkeit der US-Notenbank bleibt unserer Einschätzung nach hierbei ein relevanter Faktor.

Langfristig könnten Netzwerkeffekte, und institutionelle Stabilität dazu beitragen, die Rolle des Dollar als Leitwährung zu sichern. Solange kein funktionsgleiches, liquides und rechtssicheres Alternativsystem existiert, dürfte sein „Use Case“ unserer Ansicht nach intakt bleiben. Auch die Diskussion um ändert daran wenig – sie scheint den Bedarf nach digitaler Liquidität widerzuspiegeln, nicht jedoch eine strukturelle Ablösung des Dollars.

Der sogenannte „“ – also die Suche nach knappen, politisch unabhängigen Assets zur Absicherung gegen - und Glaubwürdigkeitsrisiken – hat sich als taktisches Motiv etabliert. Unserer Ansicht nach erfüllt Gold diese Rolle robust. Krypto-Assets hingegen bleiben eine hoch Beimischung.

Was bedeutet das für die Einordnung des Narrativs? „Wir beobachten hier keinen Systemsturz, sondern gewissermaßen eine innerhalb des bestehenden-Systems“, sagt Xueming Song, Währungsstratege bei der DWS. „Der Dollar scheint verwundbar, aber unserer Ansicht nach strukturell verankert.“ Aktuell scheinen kurz- und mittelfristige Faktoren wie Hedging-Kosten und politische Risiken die Richtung zu beeinflussen, ohne das Grundgerüst der Währung zu erodieren.

Der Debasement-Trade ist real – und scheint eine Reaktion auf Zins-, Defizit- und Glaubwürdigkeitsrisiken. Doch der Abgesang auf den Dollar erscheint verfrüht. Solange er die liquideste Abwicklungseinheit und das zentrale Sicherungsmedium globaler Finanzströme bleibt, ist er mehr Ausdruck als Opfer dieses Narrativs.

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