Klimawandel in der Investmentplanung reflektieren

Die mittlerweile dritte Ausgabe der von der DWS in Auftrag gegebenen CREATE Passive Investing Studie legt den Fokus auf die globale Erwärmung. Es wurden 131 Pensionseinrichtungen in 20 Ländern mit einem verwalteten Vermögen von insgesamt 2,25 Billionen Euro befragt. Die zwei zentralen Fragen, die in der Studie erörtert werden, sind: Wie richten die Pensionsfonds ihre passiven Anlagen insgesamt aus? Und warum, wie und in welchem Ausmaß berücksichtigen die Investoren den Klimawandel in ihren passiven Portfolios und bei ihrer weiteren Investitionsplanung?

Wichtige Ergebnisse der Umfrage


Nachdem sich passive Anlagen fest in den Investmentportfolios etabliert haben, rücken jetzt vermehrt themenbezogene passive Anlagen in den Fokus – zum Beispiel klimabezogene Anlagelösungen.

  • Fast 90% der Pensionseinrichtungen setzen bei ihren passiven Anlagen bevorzugt auf Aktien (70%
    nutzen dafür traditionelle, nach der Marktkapitalisierung gewichtete Indexfonds).
  • 27% gehen davon aus, dass sich ihre Smart-Beta-Allokationen in den nächsten drei Jahren um mehr als 5% pro Jahr erhöhen werden.
  • 57% rechnen in den nächsten drei Jahren mit einer Ausweitung ihrer ESGAllokationen um über 5% pro Jahr.
  • Klimabezogene Anlagelösungen haben sich in der passiven Asset Allokation zwar etabliert (26% der Befragten investieren mehr als 15% ihres passiv angelegten Anlagekapitals in derartige Lösungen), 56% der
    Pensionsvermögen sind in diesem Bereich aber weiterhin gar nicht investiert.
  • 65% der Pensionseinrichtungen wollen ihre klimabezogenen passiven Allokationen in den nächsten drei Jahren ausbauen.
  • 70% wählen ihre Asset Manager anhand ihres „grünen“ Track Records bei klimabezogenen Investitionen aus.

Passive Anlagen sind zu einer festen Komponente von Kernportfolios geworden – und themenbezogene passive Investitionen werden an Bedeutung gewinnen

Mit 31% ist der Anteil der passiven Anlagen an den Portfolios der Pensionsfonds etwas niedriger als in den letzten beiden Jahren. Die Covid-19-Krise hat insbesondere traditionelle Index-fonds getroffen. Im Zuge der rückläufigen Portfoliovolumina ist der Anteil der ETFs, Smart-Beta-Fonds und Einzelmandate dagegen gestiegen. Aktienanlagen stehen noch stärker im Fokus: 89% der Pensionsvermögen investieren jetzt in passive Aktienanlagen, 50% in passive Anleiheanlagen. Die Haltedauer nimmt weiter zu, da die Überzeugung vorherrscht, dass die ‚Zeit im Markt‘ wichtiger ist als das ‚Market-Timing‘, also der Einstiegszeitpunkt. In diversifizierten
Portfolien, die auf dem Kaufen-und-Haltenund Mean-Reversion-Grundsatz basieren, stehen passive Fonds inzwischen gleichberechtigt neben aktiven Fonds.

Erhalten Sie die ganze Studie hier

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