Die DWS ist stolz darauf, ein Projekt des WWF (World Wild Fund for Nature) zum Schutz der Meere in Belize zu unterstützen. Im Rahmen eines mehrjährigen Naturschutzprojekts werden das mesoamerikanische Riff – das zweitgrößte der Welt – und seine reiche marine Artenvielfalt geschützt. Mit unserer Unterstützung verfolgt der WWF seit 2021 dieses ganzheitliche Projekt, um unter anderem auch gemeinsam mit politischen Entscheidungsträgern und den Menschen vor Ort Maßnahmen für eine nachhaltige Entwicklung der Region zu finden und diese nach und nach umzusetzen. Mit diesem Vorhaben tragen wir zur Abschwächung des Klimawandels bei und fördern eine nachhaltige “Blaue Wirtschaft“ in der Region.
Wir erweitern unser langjähriges Engagement mit dem WWF und unterstützen nun ein neues Meeresschutzprojekt in der deutschen Ostsee nahe Stralsund und Rügen.
Dieses Projekt konzentriert sich auf die Wiederherstellung lokaler Seegraswiesen — wichtige Ökosysteme, die Lebensraum für zahlreiche Meeresarten bieten, Küsten vor Erosion und Stürmen schützen und CO₂ besonders effizient aufnehmen, bis zu 35 mal schneller als tropische Regenwälder.
Diese Ökosysteme stehen durch Verschmutzung, Nährstoffeinträge, Unterwasserbauwerke, Fischerei und die Folgen der Klimakrise unter großem Druck.
Im Rahmen des Projekts kommen Drohnen, Kameras, Sonar und KI zum Einsatz, um bestehende Seegrasbestände zu kartieren und optimale Bereiche für Neupflanzungen zu identifizieren — mit dem Ziel, rund 100 Hektar wiederherzustellen. Diese Arbeit stärkt unser Engagement für wirksamen Umweltschutz und den Schutz essenzieller Meeresökosysteme.
Die DWS unterstützt gemeinsam mit dem WWF ein weiteres Meeresschutzprojekt in der deutschen Ostsee. Im Mittelpunkt steht die Wiederherstellung lokaler Seegraswiesen – wichtige Ökosysteme, die Lebensraum für zahlreiche Meeresarten bieten.
Die Phase zwei des Projekts verläuft erfolgreich, mit fortgesetzten Bemühungen zum Schutz und zur Wiederherstellung von Korallenriffen und Mangroven. Die Riffe bleiben jedoch anfällig für Korallenbleiche, die durch extreme Hitzewellen und steigende Meerestemperaturen verursacht wird. Trotz dieser Herausforderungen haben die Maßnahmen zur Korallenrestaurierung bedeutende Fortschritte erzielt – mittlerweile sind 26 Korallengärten in Betrieb, und zusätzlich wurden 5.000 widerstandsfähige Korallen gepflanzt (insgesamt seit 2021 über 16.000) auf 16 Restaurierungsflächen.
Die Belize Mangrove Alliance – ein Zusammenschluss von NGOs und Interessensgruppen, die sich dem Schutz der Mangroven verschrieben haben – entwickelt sich sehr gut. Die Allianz umfasst inzwischen über 30 Mitgliedsorganisationen, und hat ihre technische Kompetenz im Bereich Mangrovenrestaurierung gestärkt. Mangroven, die als bedeutende Kohlenstoffsenken gelten, bieten weiterhin wichtigen Küstenschutz und dienen als natürliche Barriere gegen Sturmfluten.
Auch die Korallendeckung an den wichtigsten Restaurierungsstandorten ist deutlich gestiegen, von weniger als 10 % im Jahr 2015 auf heute über 50 %. Dieser Erfolg ist entscheidend für den Schutz der Riffökosysteme, die Erhaltung der biologischen Vielfalt und die Sicherung der Lebensgrundlagen der lokalen Gemeinschaften. Diese Unterwasserlebensräume bleiben eine wichtige Nahrungs- und Einkommensquelle für die Menschen in Belize.
Erfahren Sie in diesem Video, wie die DWS das Meeresschutzprogramm des WWF unterstützt.
Das Ziel des Projektes besteht in der Wiederherstellung und dem Schutz der beiden Ökosysteme Korallenriff und Mangroven, damit diese auch zukünftig den lokalen Küstengemeinden eine nachhaltige Lebensgrundlage bieten.
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